Einen nachhaltigen Einfluss auf die Bewertung der Sexualität übte der Kirchenlehrer Augustinus aus. Einerseits berichtet er in seinen autobiografischen "Bekenntnissen" unbefangen über sexuelle Vorgänge wie eine Erektion, die er als Jugendlicher während eines Besuchs mit dem Vater in einer öffentlichen Badeanstalt erlebte. Andererseits nahm er seine Sexualität nach seiner Hinwendung zum christlichen Glauben nicht mehr als die ungetrübte Quelle von Lebensbejahung und Lebenslust wahr, als die er sie in seiner Jugendzeit empfunden hatte.

 

 

 

Der Amerikanische Maler Eric Fischl  thematisiert die Sexualität als Axiom menschlicher Existenz und als Spiegel der Gesellschaft.

 

 

Fischl schreibt:

 

Ich will die Betrachter näher und ausdrücklicher in meine Dramen hineinziehen. Mein Ziel ist es, dass sie zuerst genau sehen, was ich sah. Und dann fühlen, was ich fühlte.In einem bestimmten Augenblick hört die Szene auf, eine Szene zu sein, und wird zu einem Ereignis.